Hoch lebe der Wettergott!

.. denn er hatte ein Einsehen mit dem Kirch- und Markttag. Trotz fieser Wettervorhersage und Regen sowohl am Samstag als auch heute am Montag konnten wir den Marktsonntag regenfrei und sogar oft sonnig genießen!

Meinen Stand hatte ich zunächst gemütlich neben dem Blumenstand meiner Freundin aufgebaut.

Leider musste ich nach kurzer Zeit wegen akuter Geruchsbelästigung umziehen –  die Fritierfettdämpfe der Pommesproduktion von nebenan waren nicht das richtige Ambiente für Wolliges. Glücklicherweise kamen gerade fleißige Helfer vorbei, und alles war innerhalb von fünf Minuten am neuen Platz.

Trotz dieser kleinen Hürde wurde ich dank des vielen Publikums, das die Sonne und den allgemeinen Markttrubel genossen hat, recht zahlreich aufgesucht. Ich habe sogar schon von früheren Einkäufen bekannte Gesichter wiedergesehen, eine Dawanda-Kundin persönlich kennengelernt und den ein oder anderen Klönschnack gehalten. In den ruhigeren Zeiten habe ich fleißig gestrickt und meiner großen Tochter ihr Paar Socken fertiggenadelt.

Auch ein Schaf kam vorbei um zu gucken, ob alles seine Richtigkeit hat.. ist es nicht fotogen?

Mäh!

Mäh!

Leider wollte es sich nicht dauerhaft neben meinen Stand stellen, das hätte ich gut gefunden.

Ich glaube, dass der Kirch- und Markttag in Salzhausen unter einem besonders guten Stern steht. Es ist auch allgemein bekannt, dass IMMER gutes Wetter am Kirch- und Markttag ist. So war ich zum Glück völlig unnötigerweise mit Plastikplane und Regenschirm gerüstet. Ich hoffe auf ebenso schönes Wetter im nächsten Jahr 🙂

Markttreiben und Gewerkel

Ein Markt ist vorüber, der nächste steht am 15. September an.

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Ich bin guter Dinge, dass im Gegensatz zum nicht so gut besuchten kleinen Kunsthandwerkermarkt im Gewerbegebiet von Stelle der Salzhäuser Kirch- und Markttag wenigstens von der Besucherzahl her ein Erfolg sein wird, wenn das Wetter mitspielt. Den Rest sehen wir dann.

In Stelle war nicht sehr viel los, aber ich war mit Sockenstrickzeug gut gewappnet. Sehr gefreut hat mich an dem Tag, dass zwei Leutchen aus der Ravelry Gruppe, in der ich aktiv bin, vorbeigeschaut und ein bisschen eingekauft haben 🙂 Besonders schön war es, von der neuen Besitzerin abends noch ein Anstrickbild meiner Erika I Färbung zugesendet zu bekommen.

Besagte Ravelry Gruppe „Liebhaber Handgefärbter Wolle“ ist auch Schuld daran, dass ich momentan Akkord stricke! Ein KAL (Knit-Along) jagt den nächsten, und es macht einfach Spaß, dort mitzumischen. In den letzten 2 Wochen sind zwei Paar Socken und ein Tuch fertig geworden, zwei davon aus KALs dieses netten Trupps Strickerinnen mit Faible für Handgefärbtes.

Die „Sock Bubbles“ Socken sind ein gutes Beispiel dafür, dass fürs Musterstricken oft eine Ton-in-Ton Färbung schöner ist als quietschbunt. Das Strickbild ist durch die verschiedenen Farbintensitäten lebendig, ohne vom schönen Reliefmuster der Maschen abzulenken.

Für den „Grün“ KAL habe ich ein Tuch gestrickt, die „Marella“ von Birgit Freyer. Da ich es nicht so mit Normalowaldgrün habe, musste natürlich eine etwas quietschigere Färbung ran. Die Farbe ist ein helles grelles Grün, was nicht auf allen Fotos gut herauskommt.

Mein aktuelles Projekt ist ein Paar Socken aus Tweedgarn, eine Variante des „Kaffeebohnen“-Musters. In der Ravelry Gruppe werden „Feuerland“ Socken im KAL gestrickt, und da die Muster sehr ähnlich sind, kann man sich aussuchen, nach welchem Grundprinzip man die falschen Zöpfchen strickt. Wir haben schon viele verschiedene Varianten dort zu sehen bekommen; je nachdem, wie die Zöpfchenreihen aufgeteilt werden und wieviele man strickt, sehen die Socken sehr unterschiedlich aus. Socke zwei ist bereits an der Ferse angekommen.

In den nächsten Tagen gibt es auch wieder ein paar Färbebilder und ein Shopupdate – vor lauter Marktvorbereitung wurde der Onlineshop ein wenig hintenangestellt, aber auch dort gibt es demnächst Nachschub!